Carnac-Serie: Levitation und Heilung

Île aux Moines im Golf von Morbihan, Bretagne: Abendstimmung am Sitz der Redaktion RR, Sommer 2025. Foto: Daniel Linder

Daniel Perret: Auf Fresken von ägyptischen Musikern siehst du ein ausgebildetes Kronenchakra. Sie haben einen Hügel auf dem Kopf wie eine Buddha Statue. Als Musiker haben sie einen Entwicklungsweg durchgemacht wie ein guter Arzt. Sie besassen musikalische Kenntnisse, über die wir keine Ahnung mehr haben. Ich brauche eine Musikskala, die man vor hundert Jahren in Griechenland ausgegraben hat, die wahrscheinlich auch in Ägypten gebraucht wurde. Es gab fünf griechische Pharaonen. Diese hatten einen engen kulturellen Austausch und ein ganz anderes Denken. Unser Musikdenken passt da nicht rein, weil darin keine Melodien, Harmonien und Akkorde enthalten sind. Man kommt mit einer anderen Denkstruktur in das Musikerlebnis rein. Die Grundlage ist die Untertonreihe, eine subharmonische Skala, eine Spiegelung der Obertonreihe. Vielleicht bin ich dem, was die Skala macht auf der Spur. Sie geht über den gegen unten gerichteten Quintensprung. So können die göttlichen Energien bis in die Materie runtertransponiert werden. Das geschieht über die Quinte. Normalerweise wenn du auf einer Saite in Drittellänge einen Glockenton machst, hast du die Quinte und das bringt eine höhere Saite zum Schwingen. Wenn du die G-Saite anspielst, bringt sie die untere C-Saite über die Quinte in Schwingung. Das ist nicht so unmittelbar hörbar wie die Obertonreihe, aber die Wirkung ist da. Sie weist auf die Transduktion¹ von Energie hin. 

Ulrich Gläser: In den letzten Monaten habe ich pyramidenförmige Geistwesen kennengelernt. Sie haben richtig tiefe Grifflängen. Eine Grifflänge von 30 bis 41 geht frequenzmässig nach unten. Die Töne werden immer tiefer. Für die gedeckelte Pyramide in Gavrinis habe ich zum ersten Mal eine Grifflänge über 40,0 erhalten: die 41,4. Für die pyramidenförmigen Geister, mit denen ich Kontakt hatte, waren es 40,6 bis 40,9 SR. Gavrinis geht auf 41,1 runter. Ein ganz tiefer Grundton. Je tiefer der Grundton, desto höher die Obertonreihe und desto harmonischer der Klang. 

Daniel Perret: Bei uns zu Hause im Eichenwald hörst du im Sommer ein Summen von Insekten. Alle summen auf der gleichen Frequenz. Ihr habt das bei euch auch. Tausende von Insekten sind in diesen Bäumen und summen je nach Tag auf 240, 242 oder 246 Hz. Wenn ich reinfrage, warum das so ist, sagt man mir, dass sie über das Quinte-Phänomen an der Transduktion von Energie in den Wärmeäther hinunter arbeiten. Die Insekten sind nicht bloss da, weil sie nichts anderes zu tun haben. Sie haben eine Mission. 

«Die Insekten haben eine Mission.»

Daniel Perret

Hendrikje Arzt: Rudolf Steiner hat das auch beschrieben. 

Daniel Perret: Hat er? Wenn es wärmer wird kommen die Zikaden und singen auf einer anderen Frequenz. Sie machen die gleiche Arbeit weiter. Das kannst du verfolgen bis in Phänomene wie die Blattläuse, die auf einer unhörbaren Frequenz zusammen vibrieren. Sie transportieren weitere Frequenzen. Es steckt viel Sinn in dem Singsang der Natur.

Ulrich Gläser: Radiästhesie ist die Kunst der Resonanz … 

Rosa Schwarzl: … und dem Ausgleich der Energie. Die Natur schafft es, den Ausgleich aus sich selber heraus zu machen. Egal, was im Aussen passiert. 

Daniel Perret: Das ist nicht ein Ausgleich. Das ist wirklich ein Runterbringen von Göttlichen Impulsen. Sie bringen die Göttliche Frequenz über die Quintensprünge stufenweise bis in die Materie runter. Die alten Ägypter haben möglicherweise ihre subharmonische Skala, die sie in den Tempeln verwendet haben, darum so gepflegt, weil das ein direktes …

Hendrikje Arzt: … Anzapfen des kosmischen Spiegelbildes ist.

Tonnenschwere Steine heben

RR: Nach SETI²-Forschern stammen etwa die menschlichen Langschädel von Ausserirdischen. Diese Forscher fanden bei Steinmonumenten der Megalithkultur weltweit Hinweise für Landeplätze von Ausserirdischen und in der Bibel und den Veden konkrete Angaben dafür. Welche Bezugspunkte finden wir für diese Perspektive?

Ulrich Gläser: Ich sehe in diesen Vorstellungen von Ausserirdischen die Verteidigung einer Ideologie, eines Denkmodells, dass die kulturelle Entwicklung der Menschheit ein einziges Crescendo von der Steinzeit über die Bronzezeit zur Eisenzeit war. Eine fortlaufende Aufwärtsentwicklung. Wir haben nicht die Vorstellung, dass es vor der Bronzezeit eine höhere Kultur gegeben haben könnte, die gar nicht von aussen zu kommen brauchte. Das ist ein Spiegelbild unserer eingeschränkten Wahrnehmung dessen, was in der Steinzeit möglich gewesen wäre. 

Île aux Moines im Golf von Morbihan, Bretagne: Abendstimmung am Sitz der Redaktion RR, Sommer 2025.
Foto: Daniel Linder

Rosa Schwarzl: Viele Leute beschäftigen sich damit.

Ulrich Gläser: Aber keiner hat eine plausible Antwort.

Rosa Schwarzl: Oh doch. Wir haben solche Versuche vor zwanzig Jahren gemacht. Drei Leute haben einen grossen Stein, der unhebbar schien gehoben, indem wir ein dafür hilfreiches Energiefeld erschaffen haben. Wir haben das bei Kongressen und auf unseren Reisen gemacht: Es klappt wunderbar. Uns bekannte Wissenschaftler sind in den Kaukasus gereist und durften an Festen indigener Volksgruppen teilnehmen. In den Kurganen bestellen sie jedes Jahr ihren Führer für das nächste Jahr. Die Aufgabe ist es, einen riesigen, scheinbar unhebbaren Stein über die Schulter zu werfen. Wer das schafft, ist der Regent der Sippe für das nächste Jahr. Es geht darum, wie kommst du an diese Kräfte heran und welche Gemeinschaft brauchst du dazu? Viele dieser Sippe zugehörige Menschen und nicht mehr an einem Platz wohnende Mitglieder treffen sich zu diesem mehrtägigen Volksfest mit alten Ritualen. Der Priester hält in einer dunklen Grotte eine Art Messe mit der Segnung eines Tieres, welches danach geopfert und gemeinsam gegessen wird. Der Höhepunkt ist das Steine heben.

Hendrikje Arzt: Wie man Materie vergeistigt, ist der homöopathische Prozess. Das ist Vergeistigung von Materie. 

Stefan von Arb: Konstantin Meyl hat gesagt, es gibt Information, Emotion und Materie. Für ihn ist es: Aus der Welle einen Wirbel generieren, aus einem Wirbel einen Kugelwirbel generieren, mehrere Kugelwirbel verschachteln und so kannst du das chemische Periodensystem nachrechnen. Das Auflösen geht auch so. Du bringst den Feuerwirbel rein, es sprengt und zerfällt in die Teile. So kannst du die Materie in die Information führen. Ich denke, Heilung passiert ebenso. So kann es sich wieder auflösen und in eine Welle überführt werden.

Ulrich Gläser: Trotzdem würde ich gerne sehen, wie Menschen tonnenschwere Steine heben und bewegen. Es geht mir nicht um eine Zirkusnummer. Nach meiner Vorstellung kann es nur gehen, wenn eine intakte Gemeinschaft miteinander in perfekter, psychisch spiritueller Harmonie ist. Es kann nicht einer sagen: «Ich hebe den jetzt hoch.» Da muss eine suggestive Kraft und Spiritualität dahinterstehen. Wer es kann, möge es bitteschön verraten. 

«Man muss im Tun sein, um darüber Bescheid zu wissen.»

Rosa Schwarzl

Rosa Schwarzl: Mein ganzes Leben lang beschäftigt mich das Thema Geistheilung. Man kann nicht wirklich erklären, wie das passiert. Man muss im Tun sein, um darüber Bescheid zu wissen. Wenn du nicht in dem Prozess bist, hast du nicht die Information dazu. Menschen, die einem haargenau erklären, wie man Geistheilung macht, haben das möglicherweise in Vorgehensweisen und Abläufen gelernt. Beim Thema Steine heben ist es auch so. Was wir da gemacht haben, kann ich dir beschreiben, das ist nicht schwierig. Aber wie es funktioniert, bekommt der, der aussen steht, nicht mit. Derjenige, der innen ist, kann sich nicht beobachten. In der Geistheilung ist es gleich. Die Dinge funktionieren nicht nach den Schemen, die in den Büchern beschrieben werden. In meinem Fall tut sich etwas, am besten ohne zu denken und ohne Überlegungen.

Hendrikje Arzt: Wenn eine Mutter ihr Kind unter einem tonnenschweren Auto hervorholt, bekommt sie Kräfte von oben, dann geht das plötzlich obwohl es physisch theoretisch nicht gehen würde. Diese Kräfte hat sie nicht.

Tumulus St. Michel, Carnac, Bretagne, mit der Kapelle St. Michel.
Foto: Daniel Linder

Rosa Schwarzl: Und nachher weiss sie nichts mehr darüber. Auch in der Heilung weisst du nachher nicht, was du gemacht hast und welche Rolle du darin gespielt hast. Ich habe das eben beim Radiaesthesieverein Deutschland gemacht. Wir hatten eine echte Situation, weil Eva sich zur Verfügung gestellt hat. Eigentlich macht man das nicht. In dem Fall sagte Eva: «Mit mir kannst Du das machen. Die Teilnehmer dürfen das beobachten.» Nachher sagten die Zuschauer, dass sie in einem komplett anderen Feld waren. Dass ich in einem anderen Feld war, wusste ich. Die Zuseher konnten das Feld nicht beschreiben, sondern nur ihr Gefühl in der Beobachtung des Feldes. Wenn du selbst arbeitest, kannst du es überhaupt nicht beschreiben. Geistheilung zu unterrichten ist schwierig. Man kann es herzeigen und auch eine Theorie drumherum bauen. Aber bei diesen Dingen geht es darum, dass man sich mit Kräften verbindet, die schwer in Worte zu fassen sind.

Hendrikje Arzt: Wenn du ein Heilmittel raussuchst, ist das auch so. Eigentlich hast du eine Methodik, ein Repertorium und weisst, wie die Symptome hierarchisiert werden und wenn du das immer schön artig machst, kommen naheliegende Mittel raus und die machen was. Aber in dem Moment, wo du ein wirklich gutes Heilmittel findest, ist da noch eine Intuition, irgendeine Information, irgendetwas was dich plötzlich ein Stück weiterbringt. Du kannst nicht sagen, was es war. Du weisst es einfach nicht. 

«In dem Moment, wo du ein wirklich gutes Heilmittel findest, ist da noch eine Intuition, irgendetwas was dich plötzlich ein Stück weiterbringt.»

Hendrikje Arzt

Rosa Schwarzl: Bei Wilhelm Reich ist nachzulesen, wie man Wetter moderiert. Das ist oft einfach. Nur, man darf es nie erklären wollen, denn man kann es nicht erklären. Man wird in einen Nicht-alltäglichen-Zustand versetzt. In der Regel macht man das alleine. In diesem Zustand passiert etwas, man kann es wahrnehmen aber nicht beschreiben. Wenn man rausfällt, kann man es nicht mehr wahrnehmen. Das ist, als ob das Tor wieder zugeht. Ich glaube, dieses Bewegen von Steinen funktioniert so. Wir haben in der Nähe von Avebury so etwas gemacht. Drei Leute haben getrommelt, ein paar haben getönt und da lag dieser Stein. Es war abgesprochen, dass zwei bis drei Anwesende mit dem richtigen Impuls zum Stein kommen, um ihn gemeinsam zu heben. Es geschah wirklich so. Weitere Versuche während der nächsten Tage, am selben Ort mit demselben Stein sind nicht gelungen.

Tumulus St. Michel in Carnac im Département Morbihan

Dieser Grabhügel gilt als der grösste seiner Art in Kontinentaleuropa. Man geht von 35.000 m3 Material aus, das zu einem etwa 125 Meter langen, 60 Meter breiten und 10 Meter hohen Hügel in Ost-West-Richtung verbaut wurde. In der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde archäologisch gegraben. Der Tumulus ist aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die obere Plattform ist zugänglich und bietet einen Panoramablick auf Carnac und die Bucht von Quiberon. Auf dem Tumulus liegt die namensgebende Kapelle aus dem 17. Jahrhundert, in der einmal im Jahr, am 1. September eine Messe stattfindet.

RR: Was macht den Tumulus St. Michel in unmittelbarer Nachbarschaft der berühmten Steinreihen von Carnac besonders? 

Daniel Perret: Er gehört dazu und ist ein Teil davon. Alle sieben Tumuli der Umgebung sind am Ort von einem grossen Erdelementarwesen gebaut. Alle Dolmen sind am Ort von einem grossen Feuerelementarwesen, alle Menhire an einem Ort von einem grossen Luftelementarwesen gebaut. Heilige Brunnen wurden am Ort von einem grossen Wasserelementarwesen gebaut. Darum gehören die Tumuli alle zu Carnac. Das einzige andere Phänomen sind die Steinreihen. Sie sind typisch für Carnac. In diesem Ausmass gibt es das nirgendwo sonst. 

Tumulus St. Michel mit Blick auf Carnac und die Bucht von Quiberon: Steinmal mit Feuerelementarwesen und energetischer Verbindung zum Panoramatisch im Hintergrund mit Erdelementarwesen.
Foto: Daniel Linder

Stefan von Arb: Die Tumuli sind die Ergänzung zu diesen spektakulären Steinreihen. Die Tumuli sind weder visuell noch sonst irgendwie spektakulär, ausser du gehst diesen Elementarwesen nach. Ich bin froh, dass du das erwähnt hast. Ich hätte hier nicht nach Elementarwesen gesucht. Das hört sich plausibel an.

Hendrikje Arzt: Für mich sind die Tumuli spektakulär. Weisst du, was das bedeutet, diese Massen an Erde ohne Bagger zu platzieren? Selbst mit moderner Technik sind es Tausende von Lastwagen voll Erde. Beim Menhir denkt man, den kann keiner hochheben. Diese Erde kann auch keiner hochheben und es ist wesentlich mehr. Unsere Reithalle zu Hause hat für ein kleines Stückchen Bodenerhöhung 50 LKWs Material verschlungen.

Rosa Schwarzl: Von diesen Hügelgräbern gab es früher in Österreich Hunderte. Die sind auch dokumentiert und absolut spektakulär. Mit den Dingen, die dort vergraben waren, ob ein Grab oder nicht, geben sie Zeugnis von einer Kultur. Man kann das Eine ohne das Andere nicht sehen. Dolmen, Menhire, Hügelgräber, alles gehört zusammen. 

Daniel Perret: Du hast die kleinen Elementarwesen in den Pflanzen. Das hier sind riesige Elementarwesen. Ich nenne sie die Götter der Natur. Vor 5000 Jahren wurden sie von den Menschen wahrgenommen. Es ist kein Zufall, dass sie die Denkmäler da hingestellt haben.

RR: Ist es ein Spiegel unserer Zeit, dass Steinreihen energetisch blühen, der Tumulus aber nicht? In einer materiellen Welt zählen äussere Werte. 

Hendrikje Arzt: Ja, weil der Tumulus keine Aufmerksamkeit bekommt.

Rosa Schwarzl: Der Tumulus, den wir heute gesehen haben, scheint aktuell wenig Aufmerksamkeit zu bekommen. 

Hendrikje Arzt: Hat der Tumulus uns erreichen können? 

Stefan von Arb: Zwischen dem Feuerelementarwesen am Steinmal und dem Erdelementarwesen am Panoramatisch gibt es eine energetische Verbindungslinie. Die war im Positiven voll krass. Das war nicht bloss in den Fingern, es ging mächtig die Arme hoch. Das ist ein interessantes, schönes und unvergessliches Erlebnis. 

Daniel Perret: Im Zentrum von diesem Tumulus St. Michel liegt der althergebrachte Sinn von vor 5000 Jahren. Dann hat die Kirche eine Kapelle darauf gebaut und den Hügel dem St. Michel gewidmet. Wie wäre dieser Hügel ohne Kapelle? 

Rosa Schwarzl: Ich glaube, es kommt darauf an, wie das in der jetzigen Kultur, in der der Hügel gerade ist, gepflegt wird. In England sind diese Hügel alle unglaublich gepflegt. In Österreich haben wir wenige Menhire, nur derartige Hügelgräber. Bei uns steht das als Ausflugstipp in der Zeitung. Ich glaube, es kommt drauf an, wie man in den verschiedenen Ländern dazu handelt, wie die öffentliche Hand die kulturelle Landschaft pflegt. 

Beim Tumulus St. Michel spürt man entlang der Sohle, wenn man die Treppe hinabsteigt, richtig starke Energie aus dem dortigen Zugang kommen. Unter dem angrenzenden Hotel sind Gräber aus späterer Zeit zu muten. Ein grosser Friedhof, wo man Menschen lange Zeit nach der Entstehung des Hügels neben dem Fürsten hat begraben lassen, wie das auch bei anderen Hügelgräbern von Archäologen nachgewiesen wurde. Es ist ein grosser Platz des Überganges. 

Tumulus St. Michel mit gleichnamiger Kapelle: Im Vordergrund das Steinmal mit Feuerelementarwesen.
Foto: Daniel Linder

Daniel Perret: Michael ist dort. Die offensichtliche Frage dahinter, was hat Michael mit diesem Hügel, mit dieser Kapelle zu tun? 

Hendrikje Arzt: Es ist kein Zufall, dass es Michael ist. In der anthroposophischen Weltgeschichte war er in grauen Vorzeiten auch schon mal hier und wirkte als Zeitgeistengel. Jetzt ist er das wieder. Es gibt immer einen Erzengel, der für eine bestimmte Zeitepoche zuständig ist. Michael ist es für die nächsten 2500 Jahre und er war schon vor 8000 Jahren zuständig. Sie wechseln sich ab. Er führt uns dahin, dass wir wieder Anschluss an geistige Realitäten finden und die Geistige Welt wieder in einer anderen Form aufnehmen, nicht durch das atavistische Hellsehen, wie es früher war, da waren Leute plötzlich hellsichtig, sondern wir müssen uns diesen Dingen mit dem Überwinden des Nur-Vernunftdenkens zuwenden. Das ist ein anderer geistiger Reifegrad. Wir müssen uns mit unseren jetzigen Fähigkeiten diese Zugänge zur Geistigen Welt im Michaelzeitalter neu erarbeiten. Dafür ist er zuständig und deshalb ist Michael da am Tumulus richtig. 

Daniel Perret: Er ist auch richtig, weil er zuständig war für die Gegend von Carnac.

Werner Bornholdt: Er hat die Menschen als Zeitengel geführt und tut es noch. Ich glaube, er braucht das, was wir entwickelt haben. Ich kann mir vorstellen, dass wir uns deswegen motiviert haben, hierher zu kommen. Wir, die wir in die Geistige Welt reingucken, können davon ausgehen, dass da Geister sind, die etwas von uns wollen. Wir sind inzwischen nach dem Atavistischen in der Lage, mit unserem Bewusstsein, mit anderen Worten mit unserem Ich dort hinzukommen. Wir tun es noch nicht. Nun ist es an der Zeit, dies zu tun. Die Geister wollen, dass wir uns da hinbewegen. Ich glaube, die Geistige Welt, nicht nur der Michael hat das Bedürfnis eine Art Verstärkung durch viele Menschen zu erfahren.

Hendrikje Arzt: Ja, in jeder Form. Auch bei uns zu Hause. Überall. Alleine unser Kontakt mit der Geistigen Welt hilft auch der Geistigen Welt, sich zu entwickeln. Das ist ein notwendiges Wechselspiel.

Daniel Perret: Da gehen wir mit unserer Frustration vom Tag auf den Hügel von St. Michel, der vor einigen Tausend Jahren ein wichtiges Geistwesen in Carnac und der Umgebung war. 

Ich muss morgen an einen Ort, unweit wo wir waren. Dort nehme ich den Engel oder das Geistwesen wahr, das aktuell über die ganze Gegend von Carnac im Zentrum steht. Man zeigt mir aus einem Grund diesen Ort im Wald, ein bisschen nördlich von Carnac. Den möchte ich nach unserer Diskussion sehen. 

Hendrikje Arzt: Mein Wunsch ist, da gemeinsam meditativ zu arbeiten. 

Daniel Perret: Das was du gesagt hast über Michael als Zeitengel von damals und heute finde ich umwerfend. Wir sind heute aus irgendeinem Grund zu diesem Hügel gegangen. 

RR: Danke für das Gespräch.

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Anmerkungen

1 Transduktion – von lat. transductus, Hinüberführung, Hindurchführung

2 SETI – Search for Extraterrestrial Intelligence, dt. Suche nach ausserirdischer Intelligenz

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Carnac-Serie: In RR 2/2026 geht es weiter.

Videos der Redaktion RR in Carnac siehe D-A-CH Kanal > Arbeit mit Steinen

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