I GING, Das Buch der Wandlungen 08. November 2022

Einleitung

Das I Ging, das Buch der Wandlungen, gehört zu den ältesten Werken der Menschheit. Es beinhaltet das chinesische Weltbild.
Seit Tausenden von Jahren wurde das I Ging von Herrschern und Gelehrten zu Rate gezogen. Auch viele westliche Philosophen und Persönlichkeiten, wie u.a. Freiherr von Leibnitz, C.G. Jung, Herman Hesse, u.a. hat es inspiriert.

Das I Ging geht von dem Grundgedanken aus, dass alle Erscheinungen in der materiell sichtbaren Welt ihre Entsprechung in der immateriell unsichtbaren Welt haben.
Die Weisen der alten Zeit beobachteten die Formen und Naturphänomene und
beschrieben deren Eigenschaften und Wirkungen. So fanden sie heraus, dass sie immer zu den gleichen Gesetzmässigkeiten folgten. So liessen sich Regeln aufstellen, mit denen man zwischen Erfolg und Misserfolg, Glück und Unglück
unterscheiden konnte. Mit dem I Ging konnte man auch zeigen, wie dies im Leben eines jeden Individuum funktionierte, analog zum Feng Shui.
Das I Ging ist kein Wahrsagebuch. Man kann dort keine Voraussagen für zu­künf­ti­ge Ereignisse finden. Es zeigt Möglichkeiten auf für das eigene Verhalten, ohne dabei den freien Willen einzuschränken.
Der eigentliche Verdienst des I Gings besteht darin, dass jeder Mensch im Wandel des Lebens eine Gesetzmässigkeit entdecken kann, indem vor allem die Übergänge von einem Zustand in einen andern erkennbar werden, um sich auf die neue Situation vorzubereiten.
Damit wird das I Ging zum Ratgeber und Wegweiser auf dem Weg zur Selbster­kenntnis.
Man kann durch bewusstes Fragen in die Welt der Symbole eindringen, damit der geistige Ideenwelt des Überbewussten berühren und so Antwort auf Lebensfragen finden. Unbewusste Zusammenhänge werden für das Bewusst­sein erhellt und damit zugänglich.
Im I Ging kommen soziale chinesische Verhältnisse vor. Für westliche Auffas­sungen sind sie schwer zu akzeptieren, da es sich um eine fremde Kultur han­delt. Die Aussagen des I Ging sollte man nicht wörtlich nehmen, sondern diese als Methaphern verstehen.
Die Aussagen sollten in ihrer allgemein-menschlichen Essenz verstanden wer­den. Die Symbolik der Sprache ist für das westliche Verständnis fremd und be­nötigt deshalb eine Erklärung.
Obwohl es inzwischen unzählige Bücher gibt, die sich mit dem I Ging befassen, ist es nicht zu empfehlen, sich anhand eines Buches, ohne eine systematische Einführung, Kenntnisse über das I Ging anzueignen.

Die Einführung

Die vorgesehene Einführung umfasst der theoretische, der methodische und der praktische Teil, sowie die Interpretation der Plätze und Linien.
Im theoretischen Teil werden die Trigramme, die Hexagramme und vor allem
die Polaritäten von Yin und Yang erklärt. Denn im I Ging dreht sich alles um die Wandlung von Yin in Yang und umgekehrt.
Im methodischen Teil werden Fragen, deren Aussagen, das Lesen der Texte und verschiedene Methoden behandelt.
Der praktische Teil zeigt das Vorgehen bei der Befragung und dann, wie das Ergebnis interpretiert werden sollte.

Für die Befragung braucht man 3 Münzen (es können 20er oder 1 Franken sein, aber keine 2 Franken, da diese zu schwer sind).
Da eine seriöse Einführung Zeit braucht, und Hilfe bei der Handhabung der Münzen erfordert, ist bei Interesse, eine weitere Folge vorgesehen, damit Interessierte Lösungen für die persönliche Probleme im I Ging finden können. Dann werden auch Literaturangaben zur Vertiefung vermittelt.

Das I Ging ist es wert, sich damit zu befassen und ich hoffe, dass sich viele dafür interessieren werden.

Zürich, im August 2022/Maud Lebert

Leitung/Referent:
Maud Lebert

Ort:
Vereinslokal

Daten:
08. November 2022 19:30

Beitrag:
kostenlos

Wenn nichts anderes erwähnt wird, findet der Anlass jeweils statt im:

Kirchgemeindehaus Neumünster, Neumünsterstube Seefeldstrasse 91 8008 Zürich

Tram Nr. 2 oder 4 bis Station Feldeggstrasse

Parkplatz: Parkhaus Feldegg, Einfahrt: Riesbachstrasse 6, 8008 Zürich

Gäste

Die Teilnahme an den Aussenübungen oder Exkursionen ist (abgesehen von Reise- und Verpflegungskosten) für Mitglieder kostenfrei.

E-Mail Adresse: srz@vrgs.ch   Gäste sind herzlich willkommen! Zahlen in die Vereinskasse (Verena Kühne) Fr.20

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