Harmonisierung à la marocaine? – Reaktionen

Mobilfunkantennen. Foto: Franz Stössel

In RR 4/2025 Harmonisierung à la marocaine? fragten wir nach Wahrnehmungen der Gemeinschaft. Hier die Reaktionen.

Störche und Schwalben sind Strahlenflüchter

Welch tolle Idee von diesen Leuten in Marrakesch, an eine Mobil-Antenne solche Palmenwedel anzubringen: Es scheint wirklich die negative, linksdrehende Emmission der Antenne umzupolarisieren.

Störche sind Strahlenflüchter, also halten sie sich gerne auf rechtsdrehenden Feldern auf, gerne hoch oben auf Dächern. Tiere sind ja eigentlich die besten Radiästheten, mit Urinstinkten, die uns Menschen nicht immer gegeben sind. 

Die Antenne im Bild rechts hat höhere Boviswerte als die links, aber auch auf der scheint sich ein Storch ein Nest einrichen zu wollen! 

Das wäre ja geradezu revolutionär, wenn weltweit die EMF Strahlung von Mobilantennen auf diese Weise umpolarisiert werden würde, zum Wohle von Mensch und Tier! Wer sagt’s den Mobilfunkanbietern? Wer könnte solch hübsche metallene Palmenwedel herstellen? Das könnte ein Bombengeschäft werden!

«Wo Störche und Schwalben nisten ist das Glück im Haus.»

Barbara Roos, CH-3032 Frauenkappelen BE
Im Januar 2026 BarbaraRoos@gmx.ch

Maximale Belastung

Optisch finde ich die Version Palmblatt schöner. Mein Pendel zeigt aber bei beiden Varianten maximale gesundheitliche Belastung an. Vielleicht weil ich selber hochsensibel auf technische Funkstrahlung reagiere. 

Und dies auch wenn mein einfaches Mess-/Diagnosegerät keine Funkbelastung anzeigt – ich hab in einer Waldlichtung, die vor ein paar Monaten noch ein Funkloch war, inzwischen u. a. Stechen im Kopf und habe dort neulich leider erfolgreich per 4G / LTE Netz telefoniert.

Herzliche Grüsse!

Christine

Mobilfunkantenne hinter dem Hotel in Sharm-el- Sheikh 2017: Masten aus Beton.
Foto: Daniel Steuri

Linksdrehend abladend

Ich habe mich mit den Fragen auseinander gesetzt und gemutet. Beim Lesen in RR 4/2025 ist mir in den Sinn gekommen, dass ich solche respektive ähnliche Antennen in Sharm-el-Sheikh in Ägypten 2017 gesehen und fotografiert habe. Eine stand hinter unserer Hotelanlage und mehrere entlang der Küste mit touristischen Nutzungen. Auf der anderen Seite der Stadt Richtung Flugplatz standen früher weniger Hotels. Da steht heute eine sehr unschöne Antennenanlage mit vielen Gittermasten, fürchterlich. Damals habe ich mir gedacht, die Antennen mit Palmblättern seien wohl aus Ortsbildgründen so erstellt worden. Diejenige hinter dem Hotel habe ich mir angeschaut. Der Masten ist aus Beton und so gestaltet, dass er wie eine Palme aussieht. Die Palmblätter sind aus Stahlblech. Zum Hochsteigen sind Steigeisen montiert. Da hochzusteigen und Antennen zu montieren ist nicht jedermanns Sache. 

Meine Mutungen: Beide Antennen in Marrakesch sind linksdrehend abladend. Auch alle Antennen in Sharm-el-Sheikh sind linksdrehend. 

Marrakesch ohne Blätter weist eine Biowertigkeit von 57% und mit Blättern 70% auf. (RR 4/2021 S. 65–69, 80%–100% ist für das organische Umfeld gut verträglich. Je tiefer je schlechter.)

Für Marrakesch und Sharm-el-Sheikh zeigt es mir an, dass die Blätter wegen dem Ortsbild da seien.

Bei den Antennen in Sharm sind die Werte der Biowertigkeit wesentlich tiefer. Zwischen 35% und 45% habe ich da ab Foto gemutet.

Daniel Steuri, CH-3706 Leissigen BE  ds.steuri@quicknet.ch

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