Wir erhöhen die Lebensqualität
Das blosse Funktionieren statt dem Fühlen der ureigenen Bedürfnisse führt in die soziale, spirituelle, ökologische und in die Sinnkrise. Eine Denkweise, die vom eigenen Körper und seinen Gefühlen abgespalten ist, produziert Trennung und ist die Systemkrise der verlorenen Verbundenheit.
Der Materialismus ist eine philosophische Weltanschauung, die behauptet, dass Geist und Bewusstsein aus der Materie und den Interaktionen mit der Materie entstehen. Die Materie wird als einzige Wirklichkeit anerkannt und jeder spirituelle Zusammenhang zurückgewiesen.
Das Ende des Materialismus ist abzusehen, da er in wenigen hundert Jahren viele Probleme erschaffen hat, die er nicht mehr lösen kann. Die modernen Theorien der Physik und die Modelle der Geomantie bringen uns ins Bewusstsein, wie sehr Materie und Geist verbunden sind und sie zwingen uns, über das materielle Weltbild hinauszudenken.
Erkenntnisse durch Denkmuster
Der Materialismus ist von einem Weltbild geprägt, in dem es keine Mythen gibt. Wer die Fakten kennt, braucht keine Geschichten. Durch die Erkenntnisse der modernen Physik und der Geomantie ist jedoch klar geworden, dass die vermeintlich neutralen Fakten der Naturwissenschaft nicht existieren. Folglich fehlt dem mechanischen Baukasten-Weltbild, nach dem unser Denken funktioniert, die Grundlage – und das bereits seit hundert Jahren.
Immanuel Kant, Philosoph und Professor für Metaphysik, schrieb in Kritik der reinen Vernunft: «Das in der Gesellschaft gelebte physikalische Weltbild prägt unser Denken. Der Verstand ordnet Informationen nach einem entsprechend geprägten Muster.» Diese Gedankenmuster erzeugen die Grundlage für unsere Wahrnehmung und unsere Realität wird auf diese Weise vom Verstand strukturiert. Das bedeutet: Was wir wahrnehmen, wird durch unser Denken geformt.

Foto: Kohji Asakawa
Denken im Verwaltungsmodus
Die Medien prägen das Denken spätestens seit der Neuzeit. Das kollektive Denken ist ein grosser, mächtiger Teil davon. Wir Menschen wechselwirken in Empfangen und Senden. Der Sender mit den meisten Empfängern bestimmt unser Weltbild. Im Glauben wirklich zu denken, wird von der Mehrheit die Realität mitgestaltet und somit definiert, wie Realität zu sein hat.
Denken bedeutet in vielen Fällen, die Realität zu bestätigen und es so einzusetzen, dass keine Unstimmigkeiten entstehen. Das Denken ist wie ein Verwaltungsmodus. Denkstrukturen von Personen, die sich abseits vom Hauptstrom bewegen, entwickeln sich scheinbar eigenständiger.
Kant unterscheidet die empirische und reine Erkenntnis: «Die Erfahrung lehrt uns zwar, dass etwas so oder so beschaffen sei, aber nicht, dass es nicht anders sein könne.» Die Membran zum Ungedachten und Ungelebten kann durchlässig werden – wenn unsere gedankliche Voreinstellung das zulässt. Die interessante Frage: Wie erreichen wir diese Durchlässigkeit?
Fragen bestimmen das Weltbild
Der Quantenphysiker Anton Zeilinger geht davon aus, dass die Information der Urstoff des Universums ist. Als Geomant erahne ich, dass die Information der Natur allumfassend ist, jedoch nur in stark begrenzter Form für mich zugänglich. Mit ihren Antworten ist die Natur an unsere Fragen gebunden. Das gilt für die der Wissenschaftler wie für die der Wünschelrutengeher. Mit unseren Fragen öffnen wir die Türe zur Schöpfung für einen kurzen Moment einen Spalt weit, um die Natur in menschlicher Sprache und in Bildern zu uns sprechen zu lassen. Es sind die Fragen und viel weniger die Antworten, die unser Weltbild bestimmen. Was uns verborgen ist und wonach wir nicht fragen, kann nicht in Erscheinung treten.
Den Widerspruch im Denken kultivieren
Die Kopenhagener Deutung ist als Standardinterpretation der Quantentheorie bekannt. Sie sagt, dass das Verhalten des Teilchens am Doppelspalt davon abhängt, ob wir es beobachten oder nicht. Der Physiker Niels Bohr: «Das Gegenteil einer tiefen Wahrheit kann wieder eine tiefe Wahrheit sein.»
Der Anspruch an das geomantische Arbeiten ist ganzheitlich. Wir versuchen dem mit allen uns zugänglichen Wahrnehmungsebenen des Daseins und den natürlichen Filtern zu entsprechen. Hierfür dürfen wir den Widerspruch als Wirklichkeit anerkennen und die Eindeutigkeit, die Fixierbarkeit aus dem alten Weltbild verabschieden.
Warum nicht Theorien wie etwa das elektrische Universum, die Wirbelphysik und die Torus Theorie – zyklische Neuanfänge im Kosmos, Werden funktioniert durch Umstülpen, siehe etwa Magazin raum & zeit – breiter diskutieren? Immer vorausgesetzt, dass es gefühlt mit dem eigenen Leben zu tun hat. Dabei geht es weniger um eine sogenannte Wahrheit als um eine Teilhabe und Ergebnisoffenheit. Ganzheitlichkeit meint hier, viele Perspektiven werden anerkannt. Werner Bornholdt sagt es so: «Was wir in der Radiästhesie brauchen, ist das Zusammentragen der unterschiedlichsten Erkenntnisse in einer offenen, freiheitlichen und toleranten Forschungsgemeinsamkeit.»
Unbeschreibliche Wirklichkeit
Obwohl sich die Quantenphysik und die Relativitätstheorie grundlegend widersprechen, wurden beide vielfach bestätigt. Beide Theorien ermöglichen technische Fortschritte und werden in Abläufe der Wirtschaft eingebaut. Dennoch: Keine unserer Theorien ist endgültig. Mit Theorien können wir bestimmte Zusammenhänge der Wirklichkeit erkennen, aber alle Theorien dieser Welt können die Wirklichkeit nicht erklären und alle wissenschaftlichen Erkenntnisse dieser Welt ergeben in der Gesamtheit nicht die Wirklichkeit.
Was wir mit Bestimmtheit sagen können: Das heutzutage in der Gesellschaft gelebte Weltbild und die moderne Naturwissenschaft liegen weit auseinander. Es liegt auf der Hand: Die Krisen unserer Zeit sind Symptome eines veralteten Denkens.

Foto: Leonhard Niederwimmer
Platons Märchenwelt und Abtrennung
Wenn wir alte Schriften, Mythen und Göttersagen übersetzen, wissen wir nicht wirklich, was gemeint ist, weil uns der historische Zeitgeist nicht geläufig ist. Es entzieht sich unserer Vorstellung, wie und was damals gefühlt und gedacht wurde. Entsprechend können wir textlich konservierte Inhalte dieser Zeit bloss erahnen.
Wenn wir Platons Texte durch die Brille des Materialismus betrachten, erscheint uns eine Märchenwelt. Er fokussierte sich auf geistige Formen, kleidete sein Wissen in Gleichnisse und schrieb von der Idee und dem Geistigen hinter jedem Ding, das bestimmt, was materiell sichtbar wird. Er ermutigt uns in unserer Fähigkeit, auch immaterielle Formen von Wirklichkeit wahrzunehmen.
Unser altes Weltbild wird vom Verstand und der Vorstellung einer Welt von objektiven Tatsachen geprägt. Die Sprache ist dementsprechend gut geeignet, um eine Welt zu beschreiben, die abgetrennt von uns existiert.
«Uns fehlt die Sprache, um die moderne Naturwissenschaft und die Geomantie abzubilden.»
Moderne Physik, Geomantie und Sprache
Die Philosophin Natalie Knapp schreibt: «Jeder Mensch formt die Welt mit seiner Sprache und wird gleichzeitig von der Sprache geformt, die ihn umgibt.» Das bedeutet, wir speisen mit unserer Sprache das morphische Feld und das kollektive Bewusstsein und werden andersrum von diesem Feld und unserer Sprache geformt.
Wenn wir das in den eigenen Organismus hineinnehmen: Unsere Sprache wirkt auf unser Denken und umgekehrt. Sprache ist zudem Ausdruck unseres Weltbildes und da kommt es zum Bruch: Uns fehlt weitgehend die Sprache, um die moderne Naturwissenschaft, die Geomantie und ein ganzheitliches Weltbild abzubilden.
Unsere Alltagssprache orientiert sich beispielsweise an einer linearen Zeitachse innerhalb eines dreidimensionalen Raums. Und das, obwohl Einstein vor hundertzehn Jahren mit seiner Allgemeinen Relativitätstheorie die Gravitation nicht als Kraft, sondern als Krümmung der Raumzeit beschrieb. Liesse man den Effekt der Relativitätstheorie ausser Acht, würde das weltumspannend im Einsatz stehende GPS-System nicht funktionieren, über das die wirtschaftlichen Aktivitäten, das Sozialleben, die Verwaltung sowie die zeitlichen und räumlichen Beziehungen in der menschlichen Mitwelt seit dreissig Jahren und zunehmend mehr koordiniert werden.
Trotzdem: Wenn wir nachdenken und sprechen, ordnen wir das weiterhin zeitlich und räumlich linear ein. Für eine offenere Vorstellung von Raum und Zeit fehlt uns die Begrifflichkeit. Dabei ist es gerade unsere Verortung in Raum und Zeit, die – neu definiert – unsere Position im Grossen und Ganzen wahrnehmen und kommunizieren möchte.
Die Energie von Text und Wie-Kinder-Werden
Als Erwachsene werden wir phantasieloser und empfinden nicht mehr so viel wie als Kind – wenn wir sprechen, werden wir von Worten weniger berührt. Sätze funktionieren wie Konservendosen, die wir uns zuschieben. Die erscheinen uns sofort einleuchtend und niemand öffnet sie, weil wir meinen zu wissen, was drin ist.
Worte sind Hülsen, die wir mit Inhalt füllen. Wie gross der energetisch-informelle Unterschied von ein und demselben Text sein kann, erfahren wir durch die Musik. Ein Lied kann sehr unterschiedlich interpretiert werden und die Aussage von ein und demselben Text entsprechend weit auseinanderliegen. Die Energie von Worten ergibt sich aus der kollektiv empfundenen Bedeutung und der eingebrachten Energie und Information des Absenders.
Ich erfahre das als Redaktor, wenn ich Beiträge erhalte und deren Lebenskraft und den Nutzen für unsere Gemeinschaft mute. Das vereinfacht das weitere Vorgehen.

Foto: Daniel Linder
Lebendige Sprache formt eine lebendige Welt
Im derzeitigen Diskurs wird mit harten Bandagen um korrekte sprachliche Anwendung gekämpft und Algorithmen addieren oder trennen Teile der Gesellschaft anhand von Wörtern in Filterblasen. Aus ganzheitlicher Perspektive wird eine Sprachpolizei, die auf eine genaue Anwendung achtet, überflüssig. Statt fachlicher Debatten brauchen wir heute echte zwischenmenschliche Verbindungen. Die Definition von Begriffen bringt uns im Sinne von Erklären weiter, wenn wir jedoch auf die korrekte Anwendung beharren, werden weiterführende Aspekte verhindert. Vielmehr können, dürfen, sollen wir den Sprachkorridor ausweiten und damit neue Gedanken und emotionale Zugänge ermöglichen. Die Sprache darf ihren lebendigen Charakter zurückerhalten und das Bewusstsein die Vielfältigkeit unserer Energie und Information erfahren. Die Trennschärfe ist ein Relikt aus dem alten Weltbild. Das umfangreichere Verstehen von Sprache kann sich als Weg zu einem hohen Ziel und aus der Sackgasse heraus erweisen: Eine lebendige Sprache fördert lebendiges Denken und formt eine lebendige Welt. Ein neues Weltbild wird hör- und lesbar. Ich bin gespannt und freue mich auf unsere Entwicklung.
«Die Lösungen sind immer um uns herum schon da.»
Liebe statt Angst – Vision eines neuen Weltbildes
Der Neurowissenschaftler Raphael Bonelli 2026: «Viele Menschen haben das Denken verändert, weil die Bauchgefühle und ihre Angst so stark geworden sind.»
Wir tun Dinge entweder aus Angst oder aus Liebe. In einem neuen Weltbild mit Merkmalen wie Selbstermächtigung, Mitgefühl und Resonanz zeigt sich unser Wesenskern. Wir beachten die eigenen körperlichen Signale, folgen dem inneren Rhythmus und der eigenen Stimme. Wir zeigen uns verletzlich, hören zu und schauen offen hinter die Fassade: Worum geht es mir und dem Anderen wirklich? Auf diese Weise können sich unsere Potenziale entfalten. Ein Mensch findet in diesem neuen Weltbild seinen Weg durch innere Beziehungen zu sich und der Mitwelt, nicht durch die Angst, ohne Job dazustehen. Es wächst die Erkenntnis, dass ich die Mitwelt mitgestalten kann, dass eine gesunde Mitwelt mich selbst gesunden lässt, dass ein Wir-Gefühl heilend wirkt und das Leben Freude macht. In den Worten eines Geistwesens: «Es geht um die Erkenntnis des Edlen und Schönen in der menschlichen Natur und das Erkennen der höchsten Weisheit.»¹ Die Wesenheiten der Natur laden uns ein, mit ihnen zusammenzuleben und unter anderem die Intelligenz von Wasser zu nutzen. Die Lösungen sind immer um uns herum schon da.
Weltbild-Rhythmus und Unschärfe
Wir brauchen keine oberflächlichen Reparaturen am bestehenden System, sondern wirkliche Veränderungen. Im 16. Jahrhundert leitete das heliozentrische Weltbild von Kopernikus einen gesellschaftlichen Umbruch ein.
Als nächster folgte mit dem in der Schulwissenschaft bis heute etablierten, dreihundert Jahre alten Materiebegriff von Newton. Die Geschichte lehrt uns, dass Paradigmenwechsel unweigerlich folgen.
Unsere Zeit ist da und wir sind mittendrin. Ich versuche die Unschärfe als Ansatz unserer Zeit in meiner Mitwelt, gegenüber Klienten und in Seminaren zu leben. In diesem physikalischen Weltbild ist der Fokus auf einzelne Aspekte weniger wichtig, weil der Blick auf deren Beziehungen in den Hintergrund gerückt wird: Wenn wir einzelne Aspekte zu genau bestimmen, wird deren Beziehung unscharf.
Wir erleben das in sozialen Systemen: Werden Personen von der Mitwelt auf bestimmte Eigenschaften fixiert, fällt es ihnen schwer, wertneutrale, respektvolle Beziehungen aufzubauen. Beispielsweise wird dem sogenannten Verlierer anders begegnet als dem Gewinner. Für Eindeutigkeit und Fixierbarkeit bezahlen wir den Preis mit dem Lebendigen und der Lebenskraft. Es lohnt sich mit dem Begriff der Unschärfe zu arbeiten.²

Foto: Gerd Altmann
Ein neues Verhältnis zur Materie
Für eine ganzheitliche Entwicklung braucht es nicht noch mehr Wissen und Regeln, sondern es geht darum, was wir wissen in die Praxis umzusetzen, ergebnisoffener zu denken und entsprechend zu leben.
Grundvoraussetzung für eine Veränderung ist ein neues Verständnis für das Materielle. Hier hilft das Wissen rund um unsere Fachbereiche, die Radiästhesie und die Radionik, um die Energie- und Informationsmedizin. Die Vorstellung, dass Materie stabil ist, gilt als überholt: Wir sehen die Welt als dynamisches Gefüge von Beziehungen und Resonanzen. Das, was im materiellen Weltbild als objektive Wirklichkeit beschrieben wird, ist bloss die Art und Weise, wie wir mit der Welt in Beziehung treten.
«Es lohnt sich, mit dem Begriff der Unschärfe zu arbeiten.»
Ganzheitliches Bewusstsein
Ganzheitlichkeit ist ein Bewusstsein. Die uralte Tradition des Rutengehens bietet uns die Erfahrung über die Ganzheitlichkeit der eigenen Person. Das Bewusstsein für diese Gesamtheit hat die Kraft, einen Paradigmenwechsel anzustossen. Wir sind eingeladen, unsere Fachbereiche selbstbewusst zu vertreten. Die Geistige Welt steht uns zur Seite und es geht nur gemeinsam – Es ist leichter, als wir glauben: Unsere Gemeinschaft hat die Instrumente, die Welt ohne abgegriffene Konserven wahrzunehmen und zu beschreiben. Diese Qualität dürfen wir mutig kultivieren, eine ureigene Sprache in die Gesellschaft tragen und Bewusstsein bewirken. Selbstkritischer Diskurs und Erkenntnistheorie brauchen nicht zu fehlen.
Das Feld öffnet sich für die Intuition
Einstein schrieb: «Was wirklich zählt ist die Intuition.» Sie ist die ursächliche Ebene unseres Denkens, Fühlens und Handelns. Mit Geomantie entspannen wir uns in die wohlwollend beobachtende Wachheit hinein. Voraussetzung ist die Bereitschaft, Fragen offen zu lassen, das Nichtverstehen sowie Nichtwissen anzunehmen und eigene natürliche Wege entstehen zu lassen. Wenn wir eine Frage im Bewusstsein halten, ohne aktiv nach der Antwort zu forschen, kann sich die Intuition zeigen. Wir alle kennen das, können es jedoch weder durchschauen noch kontrollieren.
Durch unsere Fähigkeit, mit der Schöpfung zusammenzuwirken, erwachsen uns Möglichkeiten und Verantwortung. Eine ganzheitliche Vision tut not. Die Welt von morgen passiert uns nicht einfach – wir gestalten sie gemeinsam und können, dürfen, sollen uns einbringen. Ich entscheide mich für etwas und dadurch entsteht Zukunft. Mit den Worten des Aktionskünstlers Joseph Beuys, 1921–1986: «Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden, sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.» Wir dürfen vertrauen und handeln. Mögliche Wege und Hinweise in den folgenden Praxis-Tipps:
Praxis-Tipp: Arbeit an sich selbst
Ich höre auf, mich über das Aussen zu beschweren und fokussiere das, was ich ändern kann: mich selbst und meine Vorstellungen. Hierfür befrage ich meine Ganzheit, mein Höheres Selbst, die Seele – nenne es so, wie es sich gut für Dich anfühlt.
Ich beginne mit einer grundlegenden Frage: «Zu wieviel Prozent liebe ich mich selbst?» und lasse mir diese Frage über ein Prozentdiagramm beantworten. Hundert Prozent bedeuten eine für meinen Organismus gesunde Selbstliebe. Bei einem ungenügenden Ergebnis frage ich nach den Ursachen der fehlenden Selbstliebe. Die Kriterien fliessen intuitiv, beispielsweise 1 Fehlende Selbstakzeptanz, 2 Fehlende Selbstpflege, 3 Fehlende Offenheit für eigene Gefühle, 4 Selbstwahrnehmung anpassen und so weiter. Ich füge Andere hinzu und übertrage die Kriterien in ein Diagramm. Das Diagramm lade ich geistig hoch und lasse mir die zutreffenden Elemente über das Pendel anzeigen.
Nun befrage ich die gefundenen Elemente der fehlenden Selbstliebe: Angenommen, es würde 1 Fehlende Selbstakzeptanz angezeigt, dann lasse ich die zugrundeliegenden Überzeugungen für meine fehlende Selbstakzeptanz intuitiv kommen und schreibe diese in ein neues Diagramm. Beispielsweise 1.1 Mir fehlen männliche Eigenschaften, 1.2 Ich bin nicht klug genug, 1.3 Ich habe zu wenig Energie, 1.4 Mein Verhalten ist ungeschickt und füge Andere hinzu. Das Diagramm lade ich hoch und lasse mir das oder die zutreffenden Kriterien für die fehlende Selbstakzeptanz vom Pendel anzeigen.
Wird nun 1.1 Mir fehlen männliche Eigenschaften angezeigt, frage ich nach Wegen zur Harmonisierung dieses Themas. Die Kriterien lasse ich wieder intuitiv kommen und notiere sie in einem neuen Diagramm, beispielsweise: 1.1.1 Arbeit mit Geistheiler, 1.1.2 Ritual mit meiner Ganzheit, 1.1.3 Harmonisierung mit Aus- und Einschwingen auf den Ebenen Körper/Seele/Geist, 1.1.4 Arbeit am Thema mit Partner/Gruppe und füge Andere hinzu. Nachdem ich das Diagramm beschriftet und hochgeladen habe, lasse ich mir die zutreffenden Kriterien zur Harmonisierung anzeigen.
Wird beispielsweise 1.1.1 Arbeit mit Geistheiler ermittelt, erstelle ich eine Liste mit entsprechenden Personen aus dem Umfeld dieses Magazins und durch Mund-zu-Mund-Propaganda bekannte Personen und lasse mir die für mich geeignete Person mit Rute & Pendel anzeigen, vereinbare einen Termin, lasse mich beraten und setze die Erkenntnisse konsequent um.


Diagramme: Daniel Linder mit subtil.net
Welche Haltung, welcher Weg ist für mich und das Ganze passend?
Bei der hier beschriebenen Praxis-Methode spielt die Intuition eine wichtige Rolle. Grundlagenwissen in Psychologie und Medizin sind keine Voraussetzung, aber auch nicht hinderlich. Was es braucht, sind Verbundenheit, ein ruhiger Verstand und gedankliche Beweglichkeit.
Deine intuitiv erhaltenen Fragen und Kriterien werden werden sich von diesen beispielhaft dargestellten Abläufen unterscheiden. Mit dieser Methode wird Deine Ganzheit als integrer Gesprächspartner befragt. Die Antworten fliessen durch Deine Intuition, wie auch Rute & Pendel.
Ein partnerschaftliches Spiel
Wenn die Bereitschaft spürbar wird, einen nächsten Enwicklungsschritt zu tun, wende ich mich weiteren grundlegenden Fragen zu, wie: «Spüre ich, dass meine tiefen Bedürfnisse in meinem Leben gestillt werden?», «Spüre ich Freude am Leben oder ist sie zugedeckt?», «Bin ich ein Gefangener meiner Vorstellungen?», «Spüre ich Göttliches in mir?» Die Antworten lasse ich über ein Prozentdiagramm anzeigen und verfahre bei ungenügenden Ergebnissen im Prinzip genauso wie zuvor bei der Frage nach der Selbstliebe.
Grundlegende Fragen zur eigenen Person zu muten, kann selbst für einen erfahrenen Rutengeher eine Herausforderung sein. Ich empfehle daher, dieses Thema partnerschaftlich oder im Zusammenspiel mit einer Rutengeherin Deines Vertrauens zu bearbeiten. Lass die Frage nach der passenden Person direkt von Deiner Ganzheit beantworten.

Foto: Kerstin Riemer
Praxis-Tipp: Forschung über Zeitgeist und neues Weltbild
Bist Du interessiert am Zeitgeist und daran was er Dir bietet, was er von Dir und von uns fordert? Möchtest Du Dich im Themenbereich Zeitgeist und neues Weltbild umsehen und einbringen? Dann bist Du hier richtig und herzlich eingeladen! Wir wollen diesen Themenbereich in einer Gruppe befragen, geomantisch-meditativ beforschen, die Mutter Erde wie auch hohe Wesenheiten ansprechen und Erkenntnisse mit der Gemeinschaft teilen.
Wir formieren uns international, treffen uns online und im geistigen Raum und bei aufkommendem Wunsch auch vor Ort. Wir forschen individuell und tragen die unterschiedlichen Erkenntnisse in einer freiheitlichen Forschungsgemeinsamkeit zusammen.
Wie dienen wir mit unseren Fähigkeiten der Gemeinschaft, dem Ganzen und uns selbst und erhöhen damit die Lebensqualität? Sind wir genau für diese Zeit und für diese Aufgabe da? Wie erreichen wir die Durchlässigkeit für das, was kommen will? Können wir uns in die Leere und das Nichtwissen begeben und DAS erspüren, befragen und unterstützen, was gedeihen will?
Es gibt viele Fragen, die uns auf den Weg zu uns selbst und zur Ganzheit bringen. Ein berührtes Herz findet die Kraft zum Handeln. Wenn Du hier eine Resonanz verspürst, schreib mir eine Nachricht.
Unterschätze Deinen Beitrag nicht!
Literatur
- Immanuel Kant Kritik der reinen Vernunft, Verlag von Felix Meiner 1781
- Werner Heisenberg Der Teil und das Ganze, Piper 1969
- Hans-Peter Dürr Warum es ums Ganze geht, Oekom 2009
- Natalie Knapp Der Quantensprung des Denkens, Rowohlt 2011
- Hartmut Rosa Resonanz – Eine Soziologie der Weltbeziehung, Suhrkamp 2016
- Gerald Hüther Mit Freude lernen – Ein Leben lang, Vandenhoeck & Ruprecht 2016
- Raphael M. Bonelli Kopflos – Wie Denken funktioniert. Warum wir es verlernt haben. Wie wir es zurückgewinnen. edition a 2026.
Daniel Linder
CH-3613 Steffisburg
redaktor@vrgs.ch
Wünschelrutengeher, Redaktor
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Anmerkungen
1 Siehe Perlen aus dem Archiv Von einem Geist geschildert, Teil 3
2 Unschärferelation und Kopenhagener Deutung aus dem 20. Jahrhundert
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