RR 3/2025 Wasserader
Editorial
Werte Leserschaft
Wasser ist Leben und das Lebenselixier schlechthin! Die Menschheit hat seit jeher Wasser gesucht und in dessen Nähe gelebt. In dieser Ausgabe werfen wir einen genaueren Blick auf das Thema der Wasserader.
Sobald Wassertropfen den Erdboden berühren, finden sie ganz von selbst ihren Weg über die Oberfläche in die Tiefe der Erde. Geobiologische Faktoren bestimmen die Richtung, Geschwindigkeit und sogar die Beschaffenheit der Wasserströme.
Und was ist mit den Wasseradern? Oh, die sind wirklich faszinierend! Sie erzeugen an der Erdoberfläche einzigartige Schwingungen, die uns auf erstaunliche Weise beeinflussen können. Je nachdem, wie intensiv diese Schwingungsfelder ausfallen und welche Resonanz wir aufbauen, spüren wir ihre Auswirkungen auf unserem Körper. Hier gilt das Prinzip: Es kommt auf die Menge an – sei sie positiv oder negativ. Die Expositionsdauer bestimmt die Dosis.
Die Erdoberfläche gleicht einem Schlaraffenland mit einer lebendigen Vielfalt an energetischen Ortsqualitäten! Ob ein Platz als gut oder schlecht empfunden wird, hängt davon ab, wie wir ihn nutzen. Es gibt Orte, die perfekt zum Entspannen oder Schlafen einladen, andere Orte unterstützen unsere Aktivität. Mit der Technik der Radiästhesie können wir für jedes Bedürfnis den passenden Ort finden. Wir Erdbewohner haben die Möglichkeit, ein feines Gespür für die Eigenschaften dieser Plätze zu entwickeln und sie vortrefflich zu nutzen. Es ist tatsächlich möglich, unser Wohlbefinden damit – sowohl für uns selbst, als auch für das gesamte Ökosystem – gezielt zu steigern.
Wenn wir die lange Geschichte der Menschheit betrachten, ist es bemerkenswert, dass wir tatsächlich erst seit sehr kurzer Zeit sesshaft geworden sind. Seitdem verbringen wir deutlich längere Lebensabschnitte an denselben Orten. Oft zeigen sowohl Menschen als auch Tiere Symptome, wenn sie länger in der Nähe von Wasseradern verweilen. Bei zu viel Einfluss ziehen sie intuitiv vom Wasser weg. Und die Pflanzen und Bäume? Wuchsanomalien lassen uns dies staunenend erkennen. Was für ein faszinierendes Zusammenspiel der Naturkräfte!
Aus dem Inhalt dieser Ausgabe
20 Jahre Radiaesthesieverein Deutschland RVD. Es arbeitet sich besser mit Begeisterung in einem geschützten und freundschaftlichen Rahmen. Ein Gespräch mit den RVD-Initiatoren.
Natürlicherweise ist Natur nicht ordentlich und sauber. Beim Internationalen Jahreskongress in Österreich wurde Wissen ausgetauscht, das an Hochschulen nicht vermittelt wird. Innere wie äussere Haltung.
Die Redaktion RR unterhielt sich über den planetaren Organismus Wasser und über Wasseradern, die stark heilbringend und stark krankheitsbringend sein können. Wie ist das mit der Wasserader?
Ewald Kalteiß beleuchtet die unterirdische Welt des Wassers und seine verschiedenartige Umgebung. «Es gibt wesentlich weniger Wasseradern, als Rutengeher solche finden.» Adern.
Ingeborg & Hartmut Lüdeling untersuchten alte Bauernhäuser in heutiger Nutzung als moderne Wohnungen. Der historische Hausbrunnen lag in der Nähe vom Kochbereich. Auf den Zu- und Abläufen der Brunnen liegen häufig Umpolarisierungen. Hofbäume wurden genau auf die Mittelachse der Wasserader gepflanzt und die Wasserqualität dadurch auf rechtsdrehend umpolarisiert. Die Bäume hatten zusätzlich eine blitzableitende Funktion. Wasser und Wohnen.
Für Konrad Uebelhart ist Wasser eine Herzensangelegenheit. Landesweit findet er in Häusern Ursachen fürs Unwohlsein der Bewohner, vielleicht durch linksdrehende Wasseradern. Zugleich findet er in einem Zusammenspiel von Rutengehen und dem Studium von Kartenmaterial Wasseradern, die für eine Trinkwasserfassung erschlossen werden können. Wertschätzung des Wassers.
Liebe Menschen, Wasseradern sind weder schlecht noch böse, sondern ein wichtiger Teil der Erde und ein hilfreicher Lebensbegleiter. Lassen Sie uns gemeinsam ein Bewusstsein dafür entwickeln und Chancen nutzen!
Herzlich, Ihr Daniel Linder
Neuestes in Kürze
Astronautengötter, Megalithkultur und Kornkreise
Der meistgelesene Sachbuchautor aller Zeiten wurde 1935 im Schweizerischen Zofingen geboren. Im Internat der Jesuiten lernte er Werke von Kant, Schopenhauer und Haeckels Abstammungslehre kennen, lernte Latein und Altgriechisch, begann querzudenken und hinterfragte die religiösen Überlieferungen.
1968 ging sein Stern mit dem bahnbrechenden Buch Erinnerungen an die Zukunft auf. Die New York Times sprach von der ausgelösten Dänikenitis. Es folgten 48 weitere Bücher. Mit Humor und freundlicher Unbeirrtheit treibt er standhaft die Paläo-SETI¹ Forschung voran. Als Bibelkundiger spricht er von seiner Lebensidee der Astronautengötter: Wir wurden von Ausserirdischen besucht, die weiser sind als wir und ihr technologischer Standard ist weiter entwickelt als unser. Sie sind wohlwollend weich, haben keinen Körper, sind spirituelle Intelligenzen. Eine Vision des 90-jährigen Erich von Dänikens: «In hunderttausend Jahren sind wir vielleicht spirituelle Intelligenzen und brauchen unseren Körper nicht mehr.»
Die Erde wurde in vorchristlicher Zeit von Intelligenzen besucht, die grundlegende Eigenschaften für unsere Spezies und Zeugnisse wie die weltweite Megalithkultur mit über 200 Tonnen schweren Steinmonumenten hinterliessen. Alleine in Europa sind 35.000 Megalithanlagen aus prähistorischer Zeit bekannt. Megalithe wurden millimetergenau geschnitten und über mehrere Hundert Kilometer transportiert. Eine Leistung, welche unsere heutige Wirtschaft nicht erbringen kann.
Was ist der Ursprung des Ganzen? Wie entstand die Megalithkultur? Wie entstehen die Kornkreise? Ein Kernanliegen von Dänikens ist es, Menschen zum Selberdenken und Forschen zu inspirieren. 1973 gründete er die Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI, A.A.S. Mit 89 Jahren leitete er Reisegruppen in die Türkei und Ägypten. 2025 wurde er 90-jährig, feierte eiserne Hochzeit (65 Jahre verheiratet mit Elisabeth), wurde Urgrossvater und steht weiter vor der Kamera.
Herzlichen Glückwunsch lieber Erich von Däniken!
1 Paläo-SETI – Paläo von griechisch palaios = alt, SETI = search for extraterrestrial
intelligence (Suche nach ausserirdischer Intelligenz)
Quelle: Magazin der Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI, A.A.S. sagenhaftezeiten.com Peter Fiebag, daniken.com
Aufgeschnappt
«Die Menschen haben Gott vergessen und das ist der Grund für die Probleme des 20. Jahrhunderts. Wir werden keine Lösungen finden ohne die Umkehr des Menschen zum Schöpfer aller Dinge.»
Alexander Solschenizyn, 1918–2008, Schriftsteller und Systemkritiker
«Selbstdenken ist der höchste Mut. Wer wagt selbst zu denken, der wird auch selbst handeln.»
Bettina von Arnim, 1785–1859, Schriftstellerin, Komponistin
«Weder der erhabene Grad an Intelligenz oder Fantasie noch beides führt dazu, dass man ein Genie wird. Liebe, Liebe, Liebe, das ist die Seele des Genies.»
Wolfgang Amadeus Mozart, 1756–1791, Komponist
«Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlicherweise glaubt, frei zu sein.»
Johann Wolfgang von Goethe, 1749–1832, Naturforscher und Rutengeher
«Alles, was wir hören, ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit.»
Mark Aurel, 121–180, Römischer Kaiser und Philosoph
«Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider die Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen sie unversehens hervor.»
Hippokrates, 460–370 v. Chr., Altgriechischer Arzt
«Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.»
Thales von Milet, 625–545 v. Chr., Mathematiker, Naturphilosoph
Leserbrief
Der Drache im Alpstein
Es war im Sommer 2009, als ich mit zwei Freundinnen ein Wochenende auf der Altenalp verbrachte, dieser Alp hoch über dem Seealpsee. Zum Znacht setzten sich die Älpler-Familie – Eltern, zwei Mädchen, ein Knabe und wir drei an den grossen Holztisch draussen vor der Alphütte. Die Mutter brachte eine grosse Schüssel mit dem Essen und stellte diese in die Mitte des Tisches. Jeder bekam einen Löffel und alle assen wir aus der Gemeinschafts-Schüssel. Diese Einfachheit gefiel mir sehr.
Die Runde plauderte fröhlich, das Essen war zu Ende, es wurde abgeräumt. Ich spürte, dass ich jetzt allein sein wollte. Auch meine Freundinnen merkten dies und so gingen sie in die eine und ich in die andere Richtung. Wohin man auch ging: Alp war überall. Noch war es hell, aber das Blau des Himmels hatte schon eine dunklere Färbung angenommen. Nur im Westen gleisste noch die untergehende Sonne und schickte ihre letzten Strahlen über die Berggipfel in den Abendhimmel.
Als ich über die Alpwiese schlenderte, sah ich den Älpler zielstrebig auf einen bestimmten Platz zulaufen. Er hatte so etwas wie ein hölzernes Megafon, ein Ruf-Holz in der Hand. Als er an den Rand der Wiese kam, wo es stotzig hinunterging und von wo man einen Rundblick auf die ruhig daliegende Landschaft hatte, setzte er den Holztrichter vor den Mund und begann laut und melodiös seinen Alpsegen zu rufen:
Ave Maria.
Es walte Gott ond Maria!
Bhüets Gott ond erhalts Gott!
Bhüets Gott ond ösen lieb Herr Jesus Chrischt,
Liib ond Seel, Hab ond Guet
wo of am Berg omme ischt.
…
Es folgten noch viele Strophen – Sant Maarti, Antoni und de hälig Sant Galli wurden angerufen, dann kam der Senn zum Schluss:
Gelobt sei Jesus Chrischt
I alli, alli Ebigkät. Amen.
Ave, Ave, Ave Maria!
Diese gerufenen, fast gesungenen Worte berührten mich zutiefst. Es war das erste Mal, dass ich einen Betruf oder Alpsegen zu hören bekam: Der Senn zog einen Bannkreis um seine Alp, seine Hütte, seine Familie, sein Vieh, das ganze Land: ein archaisches, heidnisches Ritual mit christlichem Text. Der Älpler kam mir vor wie ein Schamane aus uralten Zeiten, der laut Zaubersprüche in die Gegend ruft, um die bösen Geister zu bannen – und das Ogföll, das Unglück. Die Litanei des Sennen-Schamanen hatte etwas in mir angerührt: Ich befand mich wie in einem leicht veränderten Bewusstseinszustand und dieser war nicht vom Milchkaffee hervorgerufen worden, den es zum Znacht gegeben hatte.
Die Sonne war längst untergegangen, es dunkelte jetzt schnell auf der Alp. Ich schaute in den Himmel, der noch immer von einem unglaublich kräftigen Tiefblau war. Hoch, hoch oben sah ich ein schwarzes Pünktchen, das sich langsam bewegte. Ein Flugzeug, dachte ich. Ich konzentrierte meinen Blick auf das Gefährt; es hatte keinen Schweif, wie Flugzeuge ihn am Himmel bilden. Es glänzte auch nicht silbern, sondern war dunkel.
Da sah ich plötzlich, dass es ein Drache war, der oben am Himmel dahinzog!
Er war so klein, dass ich eigentlich unmöglich erkennen konnte, was es war. Aber mit meinem geistigen Auge sah ich einen Drachen, kein Flugzeug! Das Wesen sah einem fliegenden Dinosaurier ähnlich. Ich war perplex und schaute so lange, bis er meinen Augen entschwand.
In Gedanken versunken, kehrte ich zur Alphütte zurück. Ich fragte mich, wann die Dinosaurier lebten und wann der Alpstein zu dem Gebirge gefaltet wurde, das er heute ist. Geht es da um die hundert Millionen Jahre? Entwickelte sich nicht ein Zweig der Flugsaurier zu Vögeln? Die Saurier starben aus, und die Vögel erschienen. Ich stellte mir einen kleinen Spatzen neben einem Dinosaurier vor…
Als ich so ging, wurde mir bewusst, wie klein der Mensch ist und wie kurz dieser erst auf dem Planeten herumläuft (und ihn plündert…). Da dachte ich: Vögel, Vieh, Pflanzen, Mensch: Sie alle sind gleich viel wert – es sind Lebewesen, die die Erde bevölkern. Und weiter fragte ich mich, wie es wohl kam, dass sich mir ein Drache zeigte?
Ein irrationaler Gedanke flüsterte mir ein, dass dies mit dem Alpsegen zu tun haben könnte – da dieser mich in einen anderen Bewusstseinszustand versetzt hatte. Erhielt ich Einblick in eine längst vergangene Epoche?
Eine Ansicht, die ich einmal gelesen hatte, besagt, dass ausgestorbene Tiere, Pflanzen, menschliche Kulturen nie ganz verschwinden: Sie existieren auf einer geistigen Ebene weiter. Quasi in einem Archiv aller Formen, die je existiert haben. Vergleichbar der Akasha-Chronik der Inder, jener kosmischen Bibliothek, wo alles aufgezeichnet ist, was je gelebt hat und geschrieben oder gesagt wurde.
Inzwischen war ich bei der Hütte angelangt. Meine Freundinnen hatten es sich schon auf dem Matratzenlager bequem gemacht und plauderten miteinander. Ich gesellte mich zu ihnen und erzählte zunächst vom Betruf. Und danach die Drachengeschichte – wohl ahnend, dass diese ihnen nicht sehr glaubwürdig erscheinen dürfte… Dennoch musste ich es sagen.
Schon bald schliefen wir alle wunderbar in die Alpennacht hinein.
Christian Schmid, CH-9008 St. Gallen schmidvonuri.ch
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