RR 4/2025 Verwerfung
Editorial
Werte Persönlichkeit
Wir möchten in RR das Du installieren. In dieser Ausgabe begegnest Du neu dieser persönlichen Ansprache. Warum dieser Wechsel? Weil das Du Verbindung schafft und Kommunikation einfacher, zugänglicher macht.
Unsere Inhalte leben von Erfahrungen und dem Austausch. Indem wir Dich in der schriftlichen Kommunikation duzen, möchten wir Nähe schaffen, Hemmschwellen abbauen und ein vertrauensvolles Miteinander fördern. Wir wünschen uns, dass sich vom Neu-Einsteiger bis zur Expertin alle willkommen fühlen und wir damit die Kultur des Zusammens ausbauen. Die Stärkung der Gemeinschaft scheint mir angesichts des Zeitgeistes unerlässlich.
Wir probieren das in diesem Magazin aus, im Bewusstsein eine langjährige Tradition zu brechen: Wenn Du Dich unangenehm berührt fühlst, bitte ich um eine Benachrichtigung. Was nicht passt, kann wieder geändert werden.
Die Wasserader & Verwerfung sind in der Arbeit des traditionellen Rutengehers grundlegende Elemente. Mit der Zeitenwende verändert sich dessen Berufsbild. Geologische Aspekte alleine reichen nicht mehr aus, um Schwingungen etwa bei einer Wohnraumuntersuchung hinreichend zu deuten. Aber: Verwerfungen sind wirklich beachtenswerte energetische Besonderheiten an der Erdoberfläche. Lassen wir Experten sprechen.
Aus dem Inhalt
Die Redaktion RR traf sich im Sommer 2025 am Atlantik in Carnac und beschäftigte sich mit Teilen der prähistorischen Megalithkultur dieser Gegend. Daraus entstanden ist die Carnac-Serie: Berichte zu einer 8.000 Jahre alten Bibliothek aus Stein. In Kerzerho beeindrucken die Steinreihen mit eigener Dynamik und wie sie auf die Anwesenheit von Bewusstsein reagieren. Menhire und deren Verwendung.
Mit Praxisbeispielen von Akteuren unserer Gemeinschaft starten wir eine neue Serie. Mit welcher Haltung, Technik & Methode können wir dem Ganzen dienen? Serie: Wie arbeitet Daniel Perret?
Ewald Kalteiß & Monika Petermüller-Strobl: Durch das ständige Heben und Senken der Erdkruste verringert und vergrössert sich der Druck auf die Gesteine, was zur Folge hat, dass Risse und Hohlräume im Untergrund mal entlastet, mal zusammengepresst werden. Mit erhöhtem Gesteinsdruck werden Wasser und Gase wie Radon nach oben gepresst. Verwerfungen, Risse, Klüfte, Höhlen.
Konrad Uebelhart lässt uns an seinen Wahrnehmungen von den unzähligen Reisen seiner Kindheit mit Bahn, Fahrrad und zu Fuss, landauf, landab teilhaben. Wundersame Entdeckungen auf und in der Erdkruste.
Die Redaktion RR hat über die Gefährlichkeit längerer Aufenthalte auf Verwerfungen und der Aussicht auf dauerhaften Erfolg bei Harmonisierungen dieses Phänomens gesprochen. Kluge Fragen sind unerlässlich. Vom geistigen Gesichtspunkt aus kann es uns beweglich halten, diese Art von Phänomene zu respektieren und mit ihnen zu arbeiten. Wir laden Dich ein! Verwerfung – Verworfenheit.
Wolfgang Strasser hat bei Verwerfungen, Falten, Kontaktzonen, Klüften und Gesteinsgängen das Zusammenspiel von der geologischen Realität, geobiologischen Wirkung und der radiästhetischen Wahrnehmung untersucht. Geobiologisch betrachtet sind Klüfte häufig die eigentliche Ursache von Wasseradern. Tektonische Störungen und Energielinien der Erde.
Monika Petermüller-Strobl: «Die geologische Geschichte der Alpentäler zeigt, wie stark tektonische Vorgänge und damit Verwerfungen das Antlitz der Erdoberfläche bestimmen.» Die Geomorphologin beschäftigt sich mit den Bewegungen der äusseren Schicht des Erdkörpers. Verwerfungen – eine geologische Betrachtung.
Mit diesen Inhalten wünsche ich Dir viel Freude und uns allen eine starke Verbindung zu Mutter Erde.
Herzlich, Daniel Linder, Redaktor
Neuestes in Kürze
Treffen im Netz
Für die kühlere Jahreszeit mit längeren Abenden empfehlen wir den Austausch in Gesprächsrunden mit Themen rund um die Geomantie und Ganzheit. Du kannst in den eigenen vier Wänden gemütlich daran teilnehmen.
Raumkultur-Talk vom Bundesverband für ganzheitliche Raumkultur BGR
Jeden vierten Mittwoch im Monat gibt es von 18:30–20:00 Uhr auf Zoom einen offenen Austausch von Wissen und Erfahrungen aus Berufsfeldern der Baubiologie, Erdheilung und Wandlungswege, Geokultur, Geomantie, Landschaftsmythologie, Radiästhesie und Geobiologie, Raumenergetik und Raumpsychologie, Raumklärung und Ortsheilung, Ritualbegleitung und Naturcoaching.
Der Ablauf des Raumkultur-Talks ergibt sich spontan, dezent moderiert von Tiffany Schuh. Wer Lust hat, kann eigene Projekte vorstellen oder einfach zuhören. Alles auf Augenhöhe. «Wir laden Euch herzlich ein, am Raumkultur-Talk teilzunehmen und freuen uns auf Euch!»
Termine: Mittwoch 28. Januar, 25. Februar, 25. März 2026, 18:30–20 Uhr
Anmeldung: office@bgr-ev.de. Es wird ein Zoom-Link versendet.
Virtuelles Vereinsheim vom Radiaesthesieverein Deutschland RVD
Der RVD lädt die Leserschaft dieses Magazins in sein virtuelles Vereinsheim ein. Jeden dritten Sonntag im Monat wird um 18 Uhr ein Treffen am Bildschirm angeboten. Ralph Ameis moderiert den Anlass mit Gast oder im offenen Austausch.
Termine: Sonntag 18. Januar, 15. Februar, 15. März 2026, 18:00–19:30 Uhr
Zugang: rvdev.de/veranstaltungen/rvd-vereinsheim-zoom
Monatsgespräche vom Verein für Radiästhesie Graubünden VRGR
Der VRGR bietet Gesprächsrunden mit eingeladenen Gästen im Austausch mit David Baselgia an.
Termine: Mittwoch 21. Januar, 04. Februar, 15. April 2026, 19:30 Uhr
Anmeldung: vrgs.ch/vrgr
Aufgeschnappt
«Heute Abend besuche ich mich. Mal schauen, ob ich zu Hause bin.»
Karl Valentin, 1882–1948, Volkssänger
«Die Zukunft hängt davon ab, was Sie heute tun.»
Mahatma Gandhi, 1869–1948, Rechtsanwalt und Pazifist
«Wenn Du einen Schritt vorwärts zu machen versuchst in der Erkenntnis geheimer Wahrheiten, so mache zugleich drei vorwärts in der Vervollkommnung Deines Charakters zum Guten.»
Rudolf Steiner, 1861–1925, Theosoph
«Und es gibt keine Grösse, wo es nicht Einfachheit, Güte und Wahrheit gibt.»
Leo Tolstoi, 1828–1910, Schriftsteller
«Und plötzlich weisst Du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.»
Meister Eckhart, 1260–1328, Theologe und Philosoph
«Die Wunde ist der Ort, an dem das Licht in Dich eindringt.»
Rumi, 1207–1273, Mystiker, Dichter
«Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.»
Lucius Annaeus Seneca, 1–65, Philosoph, Naturforscher
«Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern.… Edel kann der Mensch sein, wenn er sich in Harmonie mit dem Weltganzen befindet.»
Konfuzius, 551–479 v. Chr.
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